Der Ursprung von Yoga

Ursprung von Yoga

Yoga wird heutzutage schätzungsweise von etwa drei Millionen Deutschen praktiziert, bei denen es sich zu 80 Prozent um Frauen handelt. Ursprünglich kommt Yoga aus Indien und begann dort als eine philosophische Lehre mit physischen Übungen für den Geist.

Übersetzt bedeutet Yoga soviel wie Integration oder auch Vereinigung des Körpers mit der Seele. Ziel aller Formen des Yoga ist dementsprechend Körper und Geist zu sammeln und in Einklang zu bringen. Die Anfänge des Yoga liegen ungefähr um 700 vor Christus und eine zentrale Stellung nimmt Yoga ab 300 vor Christus in der indischen Philosophie als praktisches Gegenstück zu theorielastigen Philosophien wie Sânkhya ein.

Die erste allgemeine schriftliche Zusammenfassung entstand im zweiten oder vierten Jahrhundert vor Christus. Patanjali fasste in 194 kurzen Merksprüchen, auch genannt Sutren, in vier Büchern die Einsichten des Yogas zusammen. In der Bhagavad Gita, einer der zentralen Schriften des Hinduismus, werden dem praktizierenden Yogi wichtige philosophische und religiöse Hintergründe vermittelt. Es geht hier in bildhafter Sprache um Karma, sprich Ursache und Wirkung, Reinkarnation, Meditation, Gotteserkenntnis und die glaubensvolle Gottesliebe.